Batman Arkham Knight

Ich mag Superhelden. Und ich mag Action. Und ich mag Games. Damit sollte die Batman Arkham-Reihe wie für mich gemacht sein, oder?

Arkham Knight gehört zu den wenigen Spielen die ich in den letzten Wochen durch gespielt habe, das muss man dem Titel schon zu gute halten. Die Handlung wird super erzählt und macht, bis auf wenige Momente, auch viel Spaß. Schlimm wird es nur, wenn Batman eben Batman ist und mal wieder jede Hilfe ablehnt. An manchen Stellen hat mich das wirklich gestört, begründet wurde es auch nie wirklich richtig. Batman ist halt Batman. Davon abgesehen bietet das Spiel “nur” das selbe, was eben auch schon in den anderen Arkham-Teilen zu sehen war: Coole Grafik, schnelle Combo-lastige Action und wahnsinnig viele Nebenquests. Wer möchte kann sich hier sehr. sehr lange in dem Spiel verlieren, muss aber damit klar kommen, dass sich viele Aufgaben einfach wiederholen.

Und das ist auch schon eines der größten Probleme mit dem Titel: Die vielen Wiederholungen. Bis auf wenige Ausnahmen geht es hier nur ums Schlagen und Fahren. Ende. Viel mehr gibt es hier im Grundspiel nicht, was wirklich schade ist. So richtige Detektivarbeit muss man auch nicht machen und wenn man keine Lust hast diese dämlichen Riddler-Puzzle zu lösen bleibt einem nur noch Prügeln übrig. Es ist ein gutes Spiel, sieht super aus, aber bietet nicht viel. Zu viele Nebenquests, die auf Dauer zu langweilig sind. Zu wenig Abwechslung. Und eine Steuerung die sich nicht wirklich weiter entwickelt hat. Klar, sie funktioniert, aber es gibt Momente, da würde ich mir wünschen man könnte schneller reagieren. Vorallem im Kampf gegen große Gruppen mit unterschiedlichen Gegnern nervt es doch arg, da man hier schnell einen falschen Angriff auf Gegner loslässt und damit seinen Combo und auch Leben verliert.

Am Ende gilt: Wer die alten Teile abgefeiert hat, der wird auch mit diesem Teil glücklich werden oder zumindest genug Spaß daran finden um einen Kauf zu rechtfertigen.

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The Beginner’s Guide

“The Beginner’s Guide” lässt nicht nur sehr schwer beschreiben ohne zu viel vom Spiel zu nehmen. Auf den ersten Blick sieht es aus wie die in Massen erscheinenden “Walking Simulators” die mit einem “narrative drive Story Telling” werben und am Ende nur ein paar Stunden Wanderung entsprechen.

Anders geht es hier zu, weil das Spiel auch nach gut 1,5 Stunden schon zu Ende ist. Die Grafik ist egal, der Sound ist egal, die Steuerung ist egal. Hier geht es rein um den Sprecher, die Geschichte die er erzählt und wie sehr ihr bereit seit euch auf diese Erfahrung einzulassen. Ich will diese Erfahrung nicht spoilern, lasst euch nur gesagt sein: Es ist eine emotionale Achterbahn.

Was kann ich also noch zu dem Spiel sagen, wenn schon nicht die Handlung verraten wird und der Rest relativ egal ist? Nichts.

Absolut gar nichts.

Das Spiel ist im Steam Sale gerade günstig zu haben und ich rate euch dazu dem Titel eine Chance zu geben. Es sind 1,5 Stunden und das Gefühl das man danach hat ist sehr selten nach Blockbustern und Triple-A-Titeln zu finden.